Barrierefreies Bad

Mobil im Alltag zu sein ist der berechtigte Wunsch aller Menschen. Gerade ein barrierefrei gestalteter Sanitärbereich bietet bei körperlichen Einschränkungen ein wichtiges Stück Lebensqualität.

barrierefreie baederHier mobil zu sein schützt die Intimsphäre, fördert die Selbstständigkeit und gleichzeitig das Selbstwertgefühl.

Eine barrierefreie Lösung bietet heutzutage ein modernes Design und umfassenden Komfort. Mittels individuell integrierten Hilfestellungen lässt sich ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit, Bequemlichkeit, Sicherheit und damit Unabhängigkeit erzielen.

barrierefreie baederDazu gehören bekannte Standards, wie höhenverstellbare WC-Sitze, absenkbare Waschbecken oder ebenerdige Duschtassen. Daneben ergänzen heute Detaillösungen wie abklappbare Spiegel, berührungslose Armaturen mit Temperaturbegrenzung, hautfreundliche- und pflegeleichte Oberflächen oder rutschhemmende Bodenbeläge die bedarfsgerechte Lösung für Ihr Wohlfühlbad. Als ausgezeichneter „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installationen“, bieten wir Ihnen in diesem speziellen Bereich fachliche Kompetenz und ein Höchstmaß an Wissen für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung.

Dabei richtet sich die ganzheitliche Konzeption der Fa. Peter Einfeldt immer nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen.

Ein barrierefreies Bad - was ist das?

Entscheidend für ein barrierefreies Bad ist die Ausstattung und Anordnung von Sanitärkeramik, Bedienungsvorrichtungen und Hilfsmitteln an.

Beim Waschtisch ist auf ausreichende Abstellflächen, die Möglichkeit der seitlichen Nutzung, sowie eine körpergerechte Form zu achten. Der Waschtisch sollte so viel Beinfreiheit bieten, dass man sich auch, mit einem Hocker davor, im Sitzen waschen kann. Die Armaturen sind sinnvollerweise als Einhandhebelmischer auszuführen, wobei der Wasserhahn seitlich wegschwenkbar sein sollte. Sind am Waschtisch Stützgriffe vorgesehen, so ist deren Montagehöhe dem Waschtisch anzupassen. Praktisch sind Stützgriffe mit zwei Greifhöhen, bei denen die untere Sprosse auch als Handtuchhalter genutzt werden kann.

Am WC sind Spülauslösung und Papierrollenhalter möglichst im vorderen, seitlichen Greifbereich anzuordnen, damit sie ohne große Verrenkungen erreichbar sind. Als besonders geeignete Stütz- und Aufrichthilfen stellen sich mehrsprossige, klappbare Stütz- und Hebehilfen dar. Diese Griffe ermöglichen es, durch eine individuelle Anpassung der tatsächlichen Montagehöhe, dem Benutzer eine auf ihn abgestimmte Aufrichthilfe zu bieten, ohne die störungsfreie Badbenutzung von Mitbewohnern zu beeinträchtigen.

Ist eine Badewanne vorhanden, ist eine Einstiegshilfe in Form eines Badelifters hilfreich. Wichtig ist dabei, dass der Lifter den oberen Wannenrand tatsächlich überfährt, um ein problemloses Um- und Aussteigen zu gewährleisten. Zusätzlich sind Haltegriffe vorzusehen. Sollen als Einstiegshilfen nur Trittstufen und Wannengriffe verwendet werden, ist darauf zu achten, dass diese ausreichend befestigt (verschraubt) sind. Aufgesteckte oder angeklemmte bzw. eingehängte Vorrichtungen bergen die Gefahr schwerer Stürze in sich. Für die Wannenarmatur gilt Analoges wie für die Duscharmatur.

Im Badezimmer angebrachte Stütz-, Hebe- und Umsetzhilfen dürfen die Benutzung des Raumes und eventuelle Hilfeleistungen nicht beeinträchtigen. Strickleiterkombinationen und dergleichen sind daher auf jeden Fall zu vermeiden, bei in Verkehrswege ragenden Hilfsmitteln ist einer schwenkbaren Ausführung der Vorzug zu geben. Die Griffe selbst müssen aus belastbarem und hygienisch einwandfreiem Material und stabil in der Ausführung sein.

Zur Abrundung des Ganzen sei noch zu sagen, dass die Grundfläche für einen barrierefreien Sanitärraum selbstverständlich auch eine Rolle spielt. So sind vor dem WC, dem Waschtisch und als Duschplatz 120 x 120 cm große Bewegungsflächen notwendig, die sich allerdings überlagern dürfen.